Fakten: OG Lime Kush

Cannabisblüte des Strains OG Lime Kush von ZOIKS

Genetik: Sativa-dominant, Hybrid

Eltern: Lime Skunk × Triple OG

THC: 22–31 %

CBD: ≤ 1 %

Terpene: Terpinolen (42,6 %), β-Caryophyllen (10 %), Limonen (9 %) 

Bei OG Lime Kush handelt es sich um eine sativa-dominante Hybridsorte, die aus der Kreuzung zweier bekannter Strains hervorgegangen ist: Lime Skunk und Triple OG. Mit einem THC-Gehalt von bis zu 31 Prozent gehört sie zu den besonders potenten Cannabissorten. Der CBD-Gehalt fällt dagegen mit weniger als einem Prozent vergleichsweise gering aus. Die Blüten sind von einer dichten Schicht aus Trichomen überzogen, die ihnen ein glitzerndes, harziges Aussehen verleiht. Leuchtend orangefarbene Pistillen setzen auffällige Akzente auf dem hellgrünen Blütenmaterial und unterstreichen den charakteristischen Look dieser Kush-Sorte.

Qualität

Der Anbau erfolgt nach den Vorgaben der Good Agricultural and Collection Practice (GACP). Anschließend wird das Cannabis unter den strengen Anforderungen der EU-Good Manufacturing Practice (EU-GMP) weiterverarbeitet – denselben Qualitätsstandards, die auch für die Herstellung von Arzneimitteln gelten. ZOIKS kontrolliert regelmäßig, ob die Produzenten diese Vorgaben konsequent einhalten.

Aroma: Wie riecht und schmeckt OG Lime Kush?

Der Duft von OG Lime Kush entfaltet sich in mehreren Schichten und lässt sich nur schwer auf eine einzige Note reduzieren. Im Zentrum steht Terpinolen, das der Sorte ihren typisch waldig-frischen Charakter verleiht und Assoziationen an Kiefer, Rosmarin und Kümmel weckt, ohne dabei je schwer zu wirken. Darunter legt β-Caryophyllen eine würzige Ebene mit einem feinen Nelkenton, die dem Aroma Wärme und Struktur gibt. Für Leichtigkeit sorgt schließlich Limonen, dessen Zitrusfrische an Zitrone, Grapefruit und Mandarine denken lässt und den gesamten Eindruck spritzig auflockert.  Am Gaumen setzt sich dieses Zusammenspiel fort. Zunächst dominiert eine helle, zitrisch-süße Frische, die rasch von einer würzig-holzigen Tiefe aufgefangen wird. Die feinen Gewürz- und Nelkennuancen bleiben dabei bis zum Schluss präsent.

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Geprägt wird das Aroma von OG Lime Kush vor allem durch die enthaltenen Terpene:

Die Kombination dieser Terpene verleiht OG Lime Kush ein charakteristisches Aroma, das holzig-waldige Frische mit süßlich-zitrischen Elementen verbindet.

OG Lime Kush: Mögliche Wirkung

Wenn es um die mögliche Wirkung von OG Lime Kush geht, rückt zunächst der hohe THC-Anteil in den Fokus. Mit bis zu 31 Prozent bewegt sich die Sorte klar im oberen Bereich und gehört damit zu den kräftigeren Strains. THC (Tetrahydrocannabinol) gilt als das prägendste Cannabinoid der Pflanze und ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen – etwa zu seinem Potenzial im Zusammenhang mit Schmerzen, Appetit, Übelkeit und Schlaf.[1,2]

Doch nicht allein die Cannabinoide können das Erleben einer Sorte prägen. Auch die enthaltenen Terpene könnten mitbestimmen, wie OG Lime Kush subjektiv wahrgenommen wird. Die drei dominierenden Terpene werden in der Forschung mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften diskutiert:

Wie die Wirkung individuell wahrgenommen wird, lässt sich nicht pauschal vorhersagen. Sie hängt unter anderem von der Dosierung, der Anwendungsform, der individuellen Toleranz sowie der körperlichen und psychischen Verfassung ab.

FAQ

Alle Antworten auf die wichtigsten Fragen

Ist OG Lime Kush Indica oder Sativa?

OG Lime Kush ist eine sativa-dominante Hybridsorte – also eine Kreuzung mit überwiegendem Sativa-Anteil.

Gibt es OG Lime Kush in der Apotheke?

Ja, OG Lime Kush ist als medizinische Cannabissorte auf Rezept in der Apotheke erhältlich. 

Wie wirkt OG Lime Kush?

OG Lime Kush zählt mit bis zu 31 Prozent THC zu den potenteren Sorten, weshalb die Wirkung stark vom hohen THC-Gehalt geprägt wird. Ergänzend könnten die dominierenden Terpene Terpinolen, β-Caryophyllen und Limonen eine Rolle spielen, die in der Forschung unter anderem mit beruhigenden, entzündungshemmenden und stimmungsaufhellenden Eigenschaften diskutiert werden.[3–11] Wie die Sorte tatsächlich wahrgenommen wird, ist jedoch individuell verschieden und hängt von Faktoren wie Dosierung, Konsumform und persönlicher Toleranz ab.

Ist OG Lime Kush eine starke Cannabissorte?

Ja, mit einem THC-Gehalt von bis zu 31 Prozent zählt OG Lime Kush zu den besonders potenten Cannabissorten.

Quellen

Whiting, P. F. et al. Cannabinoids for medical use: A systematic review and meta-analysis. JAMA – J. Am. Med. Assoc. 313, 2456–2473 (2015).
Abrams, Donald I. „The therapeutic effects of Cannabis and cannabinoids: An update from the National Academies of Sciences, Engineering and Medicine report.“ European journal of internal medicine 49 (2018): 7-11.
Ito, Ken, and Michiho Ito. „The sedative effect of inhaled terpinolene in mice and its structure–activity relationships.“ Journal of Natural Medicines 67 (2013): 833-837
Seifi Nahavandi, Bahareh, et al. „Effects of terpinolene and physical activity on memory and learning in a model of Alzheimer’s disease among rats.“ Qom University of Medical Sciences Journal 14.10 (2020): 25-33.
Grassmann, J., et al. „The monoterpene terpinolene from the oil of Pinus mugo L. in concert with α-tocopherol and β-carotene effectively prevents oxidation of LDL.“ Phytomedicine 12.6-7 (2005): 416-423.
Davis, Thomas Seth, et al. „Engelmann spruce chemotypes in Colorado and their effects on symbiotic fungi associated with the North American spruce beetle.“ Journal of Chemical Ecology 44 (2018): 601-610.
Pinto, Â. V., et al. „Potentiation of antifungal activity of terbinafine by dihydrojasmone and terpinolene against dermatophytes.“ Letters in Applied Microbiology 72.3 (2021): 292-298.
Menezes, Isis Oliveira, et al. „Biological properties of terpinolene evidenced by in silico, in vitro and in vivo studies: A systematic review.“ Phytomedicine 93 (2021): 153768.
Lee, Chia-Jung, et al. „Correlations of the components of tea tree oil with its antibacterial effects and skin irritation.“ Journal of Food and Drug Analysis 21.2 (2013): 169-176.
Basile, Aulus Conrado, et al. „Anti-inflammatory activity of oleoresin from Brazilian Copaifera.“ Journal of Ethnopharmacology 22.1 (1988): 101-109.
Komori, T et al. “Effects of citrus fragrance on immune function and depressive states.” Neuroimmunomodulation vol. 2,3 (1995): 174-80.