Fruchtige Zitrusnoten, würzige Waldaromen und ein THC-Gehalt von bis zu 31 Prozent: Moonlight Nectar gehört zu den auffälligeren Cannabis-Strains auf dem Markt. Die Kreuzung aus Mimosa und Black Cherry Punch vereint ein komplexes Aromaprofil mit einer hohen Potenz. Ein Blick auf Herkunft, Terpene und die Eigenschaften der Sorte.
Genetik: Indica-dominant, Hybrid
Eltern: Mimosa × Black Cherry Punch
THC: 18–31 %
CBD: ≤ 1 %
Terpene: Limonen (39 %), Pinene (15 %), Myrcen (12 %)

Moonlight Nectar ist eine indica-dominierte Hybridsorte, die aus den beiden bekannten Strains Mimosa und Black Cherry Punch hervorgegangen ist. Mit einem THC-Gehalt von bis zu 31 Prozent zählt sie zu den besonders potenten Cannabissorten. Der CBD-Gehalt fällt dagegen mit weniger als einem Prozent vergleichsweise gering aus.
Der Anbau erfolgt nach den Vorgaben der Good Agricultural and Collection Practice (GACP). Anschließend wird das Cannabis unter den strengen Anforderungen der EU-Good Manufacturing Practice (EU-GMP) weiterverarbeitet – denselben Qualitätsstandards, die auch für die Herstellung von Arzneimitteln gelten. ZOIKS kontrolliert regelmäßig, ob die Produzenten diese Vorgaben konsequent einhalten.
Moonlight Nectar verfügt über ein vielschichtiges Aromaprofil, das frische Zitrusnoten mit waldigen und würzigen Nuancen verbindet. Bereits beim ersten Eindruck sind häufig Aromen von Zitrone, Grapefruit und Mandarine wahrnehmbar, die von erdigen und leicht harzigen Noten begleitet werden.
Auch geschmacklich zeigt sich die Sorte facettenreich. Die fruchtig-zitrischen Elemente stehen meist im Vordergrund, während sich im weiteren Verlauf holzige, würzige und erdige Nuancen entfalten. Dadurch entsteht ein ausgewogenes Zusammenspiel aus Frische, Würze und natürlicher Waldaromatik.
Geprägt wird dieses Profil vor allem durch die enthaltenen Terpene. Zu den dominierenden Verbindungen zählen:
Die Kombination dieser Terpene verleiht Moonlight Nectar ein charakteristisches Aroma, das fruchtige Frische mit würzigen und erdigen Elementen verbindet.

Die mögliche Wirkung von Moonlight Nectar wird häufig mit dem hohen THC-Gehalt der Sorte in Verbindung gebracht. Mit THC-Konzentrationen von bis zu 31 Prozent zählt sie zu den potenteren Cannabis-Strains. THC (Tetrahydrocannabinol) ist das bekannteste Cannabinoid der Cannabispflanze und wird wissenschaftlich unter anderem im Zusammenhang mit schmerzlindernden, appetitanregenden, übelkeitshemmenden und schlaffördernden Eigenschaften untersucht.[1,2]
Neben den Cannabinoiden könnte auch das Terpenprofil Einfluss auf das subjektive Erleben der Sorte haben. Die drei dominierenden Terpene von Moonlight Nectar werden in der Forschung unter anderem mit folgenden Eigenschaften in Verbindung gebracht:
Wie Moonlight Nectar tatsächlich wahrgenommen wird, kann jedoch von Person zu Person unterschiedlich sein. Faktoren wie die Dosierung, die Konsumform, die individuelle Toleranz sowie die jeweilige körperliche und psychische Verfassung können die Wirkung maßgeblich beeinflussen. [10]
Moonlight Nectar ist ein indica-dominanter Hybrid. Die Sorte entstand aus der Kreuzung von „Mimosa“ und „Black Cherry Punch“.
Das Terpenprofil von Moonlight Nectar mit Limonen, Pinene und Myrcen wird häufig mit stimmungsaufhellenden, beruhigenden und potenziell schmerzlindernden Eigenschaften assoziiert. Wie die Sorte tatsächlich wirkt, kann jedoch individuell unterschiedlich ausfallen.[3–9]
[1] Whiting, P. F. et al. Cannabinoids for medical use: A systematic review and meta-analysis. JAMA - J. Am. Med. Assoc. 313, 2456–2473 (2015).
[2] Abrams, Donald I. "The therapeutic effects of Cannabis and cannabinoids: An update from the National Academies of Sciences, Engineering and Medicine report." European journal of internal medicine 49 (2018): 7-11.
[3] Komori, T et al. “Effects of citrus fragrance on immune function and depressive states.” Neuroimmunomodulation vol. 2,3 (1995): 174-80.
[4] Khoshnazar, Mahdieh et al. “ Alpha-pinene exerts neuroprotective effects via anti-inflammatory and anti- apoptotic mechanisms in a rat model of focal cerebral ischemia-reperfusion. ” Journal of stroke and cerebrovascular diseases : the official journal of National Stroke Association vol. 29,8 (2020): 104977.
[5] Santos, Enaide Soares, et al. "Potential anti-inflammatory, hypoglycemic, and hypolipidemic activities of alpha-pinene in diabetic rats. " Process Biochemistry 126 (2023): 80-86.
[6] Salehi, Bahare et al. “Therapeutic Potential of α- and β-Pinene: A Miracle Gift of Nature. ” Biomolecules vol. 9, 11 (2019): 738.
[7] Lorenzetti, Berenice B., et al. "Myrcene mimics the peripheral analgesic activity of lemongrass tea." Journal of ethnopharmacology 34.1 (1991): 43-48.
[8] Rao, V S et al. “Effect of myrcene on nociception in mice.” The Journal of Pharmacy and Pharmacology vol. 42,12 (1990): 877-8.
[9] Do Vale, T. Gurgel, et al. "Central effects of citral, myrcene and limonene, constituents of essential oil chemotypes from Lippia alba (Mill.) NE Brown." Phytomedicine 9.8 (2002): 709-714.
[10] https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/