Moritz Schmitz-Justen
|
Juni 02

Cannabis-Strain: Ben & Berries

Ben & Berries ist eine sativa-dominante Cannabissorte, die vor allem durch ihren relativ hohen THC-Gehalt und ihr süßlich-cremiges Aromaprofil auffällt. Ein genauerer Blick zeigt, wie Genetik, Terpene und Blütenstruktur den Charakter dieser Sorte prägen.

 

Fakten: Ben & Berries

Genetik: Sativa-dominant, Hybrid

Eltern: Animal Face × Baker's Delight

THC: 22–26 %

CBD: ≤ 1 %

Terpene: β-Caryophyllen (26 %), Myrcen (25 %), Limonen (19 %)

Medizinalcannabisblüte von ZOIKS Ben & Berries

Ben & Berries ist ein sativa-dominanter Hybrid, der aus der Kreuzung von „Animal Face“ und „Baker’s Delight“ hervorgegangen ist. Die Cannabissorte erreicht einen THC-Gehalt von bis zu 26 Prozent, während der CBD-Anteil unter 1 Prozent liegt. Die Blüten sind dicht gewachsen, zeigen eine markante Farbvielfalt und sind von einer auffälligen Schicht kristalliner Trichome überzogen.

Qualität

Ben & Berries wird als medizinische Cannabissorte angeboten. Medizinisches Cannabis wird nach festen GACP-Standards angebaut und anschließend unter den strengen EU-GMP-Vorgaben weiterverarbeitet – also nach den gleichen Qualitätsstandards, die auch für Arzneimittel gelten. ZOIKS überprüft regelmäßig, ob die Grower diese Anforderungen zuverlässig erfüllen.

Aroma: Wie riecht und schmeckt Ben & Berries

Ben & Berries zeichnet sich durch ein süßlich-cremiges Aromaprofil aus, das an Zitrone, reife Beeren, frisches Gebäck und leichte Sahnenoten erinnern kann. Ergänzt wird das Geschmacksbild durch eine dezent gasartige Nuance. Verantwortlich dafür ist vor allem das Zusammenspiel der enthaltenen Terpene.

Die drei dominierenden Terpene im Überblick:

  • β-Caryophyllen: holzig, würzig und leicht waldig
  • Myrcen: erdig, fruchtig, würzig
  • Limonen: frische Noten von Zitrone, Grapefruit und Mandarine

Gemeinsam mit weiteren Terpenen sorgen sie für ein vielschichtiges Aroma, das süße, fruchtige und leicht würzige Komponenten miteinander verbindet.

Ben & Berries: Mögliche Wirkung

Die mögliche Wirkung von Ben & Berries wird unter anderem mit dem vergleichsweise hohen THC-Gehalt der Sorte in Verbindung gebracht. THC gilt als einer der wichtigsten aktiven Bestandteile der Cannabispflanze und wird unter anderem im Zusammenhang mit schmerzlindernden, appetitanregenden, übelkeitshemmenden und schlaffördernden Eigenschaften untersucht.[1,2]

Die mögliche individuelle Wirkung von Ben & Berries wird häufig über das Terpenprofil erklärt.

  • β-Caryophyllen: wird in Studien mit entzündungshemmenden Eigenschaften in Verbindung gebracht [3]
  • Myrcen: gilt als möglicherweise schmerzlindernd und beruhigend [4–6]
  • Limonen: wird in der Forschung häufig mit stimmungsaufhellenden Effekten assoziiert [7]

Wie Ben & Berries tatsächlich wirkt, kann jedoch von Person zu Person unterschiedlich sein. Entscheidend sind unter anderem die Dosierung, die individuelle Verträglichkeit und die jeweilige Anwendungssituation.


FAQ

 

Ist Ben & Berries Indica oder Sativa?

Ben & Berries ist ein sativa-dominanter Hybrid. Die Sorte entstand aus der Kreuzung von „Animal Face“ und „Baker’s Delight“.

Woran erkenne ich eine Cannabisblüte der Sorte Ben & Berries?

Eine Cannabisblüte der Sorte Ben & Berries lässt sich vor allem an ihrer dichten Struktur und der auffälligen Optik erkennen. Die Blüten sind kompakt gewachsen und zeigen häufig verschiedene Töne, die der Sorte ihr markantes Erscheinungsbild verleihen. Dazu kommt eine besonders harzige Oberfläche mit vielen kristallartigen Trichomen, die die Blüten fast glitzernd wirken lassen.

Ist Ben & Berries eine medizinische Cannabissorte?

Ja, Ben & Berries wird als medizinische Cannabissorte angeboten. Die Sorte wird nach pharmazeutischen Qualitätsstandards produziert und für den medizinischen Gebrauch verarbeitet. Dabei gelten strenge Vorgaben für Anbau, Verarbeitung und Qualitätskontrolle, wie sie auch aus der Arzneimittelherstellung bekannt sind.

Welche Wirkung hat die Cannabissorte Ben & Berries?

Ben & Berries zeichnet sich durch ein potenziell ausgewogenes Profil mit beruhigenden und entspannenden Eigenschaften aus.[6]


Quellen

  • [1] Whiting, P. F. et al. Cannabinoids for medical use: A systematic review and meta-analysis. JAMA - J. Am. Med. Assoc. 313, 2456–2473 (2015).
  • [2] Abrams, Donald I. "The therapeutic effects of Cannabis and cannabinoids: An update from the National Academies of Sciences, Engineering and Medicine report." European journal of internal medicine 49 (2018): 7-11.
  • [3] Basile, Aulus Conrado, et al. "Anti-inflammatory activity of oleoresin from Brazilian Copaifera." Journal of Ethnopharmacology 22.1 (1988): 101-109.
  • [4] Lorenzetti, Berenice B., et al. "Myrcene mimics the peripheral analgesic activity of lemongrass tea." Journal of ethnopharmacology 34.1 (1991): 43-48.
  • [5] Rao, V S et al. “Effect of myrcene on nociception in mice.” The Journal of Pharmacy and Pharmacology vol. 42,12 (1990): 877-8.
  • [6] Do Vale, T. Gurgel, et al. "Central effects of citral, myrcene and limonene, constituents of essential oil chemotypes from Lippia alba (Mill.) NE Brown." Phytomedicine 9.8 (2002): 709-714.
  • [7] Komori, T et al. “Effects of citrus fragrance on immune function and depressive states.” Neuroimmunomodulation vol. 2,3 (1995): 174-80.
Aktuelle Blogbeiträge

Aktuelles Cannabis-Wissen in unserem Blog


Dein einfacher Zugang zu Medizinalcannabis.

Erfahre, wie du Cannabis als Therapieoption nutzen kannst – einfach, ERSCHWINGLICH & professionell begleitet.
Patient:in werden
Erfahre, wie du Cannabis als Therapieoption nutzen kannst – einfach, erschwinglich & professionell begleitet.
Patient:in werden
crossmenu