Eine Bluebanger-Haze-Blütenknospe, zentriert auf orangefarbenem Hintergrund, mit dem Schriftzug BLUEBANGER HAZE und dem ZOIKS-Logo.

Fakten: Bluebanger Haze

Genetik: Sativa-dominant, Hybrid

Eltern: Blueberry × Haze

THC: 19–33 %

CBD: ≤ 1 %

Terpene: Myrcen (33 %), β-Caryophyllen (29 %), Limonen (12 %)

Bluebanger Haze ist eine sativa-dominante Hybridsorte aus den bekannten Eltern Blueberry und Haze. Von Blueberry bringt sie fruchtige Noten mit, von Haze die typischen Einflüsse der Haze-Genetik. Heraus kommt ein ausgeprägtes, erdiges und vielschichtiges Aromaprofil. Mit einem THC-Gehalt von bis zu 33 Prozent zählt Bluebanger Haze zu den Cannabissorten mit besonders hohem THC-Anteil. Der CBD-Gehalt liegt dagegen bei unter einem Prozent.

Informationen zur Qualität

Wird Bluebanger Haze für den medizinischen Gebrauch angebaut, gelten die Richtlinien der Good Agricultural and Collection Practice (GACP). Auch für die anschließende Verarbeitung gibt es klare Regeln: Sie erfolgt nach den hohen Standards der EU-Good Manufacturing Practice (EU-GMP), die ebenso in der Arzneimittelherstellung maßgeblich sind. Dass die Produzenten diese Anforderungen dauerhaft erfüllen, überprüft ZOIKS in regelmäßigen Abständen.

Aroma: Geruch und Geschmack von Bluebanger Haze

Den Ton geben bei Bluebanger Haze erdige und würzige Noten an. Darüber legen sich süße Beeren, frische Zitrusfrucht und ein Hauch Kiefer. Zitrone, Grapefruit und Mandarine machen das Profil schön frisch. Holzige Nuancen, Kräuter und eine Spur Nelke sorgen für Tiefe.

Hinter diesem Aroma stecken vor allem drei Terpene:

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Bluebanger Haze: Mögliche Wirkung

Wer sich mit der möglichen Wirkung von Bluebanger Haze beschäftigt, stößt schnell auf den THC-Gehalt. Bis zu 33 Prozent sind ein hoher Wert, damit gehört die Sorte zu den stärkeren Strains. THC (Tetrahydrocannabinol) ist das Cannabinoid, das die Cannabispflanze am stärksten prägt. Die Forschung beschäftigt sich unter anderem mit seiner Rolle bei Schmerzen, Appetit, Übelkeit und Schlaf. [1,2]

Doch nicht nur Cannabinoide spielen eine Rolle. Auch die Terpene können mitbestimmen, wie eine Sorte erlebt wird. Den drei Hauptterpenen von Bluebanger Haze werden in wissenschaftlichen Arbeiten verschiedene Eigenschaften zugeschrieben:

Eine allgemeingültige Aussage zur Wirkung gibt es nicht. Die Erfahrungen mit Bluebanger Haze können deshalb stark variieren. Mitentscheidend sind etwa die Dosierung und die Art der Anwendung. Genauso zählen die eigene Toleranz und die körperliche wie psychische Verfassung.


FAQ

Alle Antworten auf die wichtigsten Fragen

Ist Bluebanger Haze Indica oder Sativa?

Bluebanger Haze ist eine sativa-dominante Hybridsorte. In ihrer Genetik überwiegt also der Sativa-Anteil.

Wie viel THC hat Bluebanger Haze?

Der THC-Gehalt von Bluebanger Haze liegt bei 19–33%.

Ist Bluebanger Haze eine starke Sorte?

Ja. Mit einem THC-Gehalt von bis zu 33 Prozent liegt Bluebanger Haze deutlich im oberen Bereich und gehört zu den Sorten mit besonders hohem THC-Anteil.

Ist Haze stärker als Kush?

Eine allgemeine Antwort gibt es darauf nicht. Haze-Sorten sind in der Regel sativa-dominant, Kush-Sorten meist indica-dominant. Über die Stärke sagt diese Einteilung aber wenig aus. Entscheidend ist der THC-Gehalt der einzelnen Sorte, und der unterscheidet sich innerhalb beider Familien deutlich.

Welche Haze-Sorte ist die stärkste der Welt?

Einen offiziellen Spitzenreiter gibt es nicht. Die THC-Werte einer Sorte schwanken je nach Anbau, Charge und Laboranalyse, deshalb lassen sich Angaben verschiedener Hersteller kaum direkt vergleichen. Mit bis zu 33 Prozent THC zählt Bluebanger Haze aber zu den Haze-Sorten mit sehr hohem THC-Gehalt.

Sind Blue Haze, Bluebanger Haze und Blueberry Haze dieselbe Sorte?

Nein, nicht automatisch. Die Namen klingen ähnlich, weil alle drei auf Blueberry- und Haze-Linien verweisen. Je nach Züchter und Herkunft können sich die Sorten aber in Genetik, Cannabinoidgehalt und Terpenprofil unterscheiden. Verlässlich sind deshalb immer die konkreten Produktangaben.

Was ist besonders für die Haze-Genetik?

Nach Angaben aus der Züchterszene entstand Haze in den 1960er- und 1970er-Jahren in Kalifornien. Die Sorte soll auf Sativa-Landrassen aus Regionen wie Kolumbien, Mexiko, Thailand und Südindien zurückgehen. Wissenschaftlich belegt ist diese Herkunft allerdings nicht, denn Cannabissorten werden bislang nicht offiziell registriert. Genetische Analysen zeigen zudem, dass sich Pflanzen mit demselben Sortennamen deutlich unterscheiden können.[7] Typisch für Haze-Pflanzen sind ein hoher, schlanker Wuchs und eine lange Blütezeit. Im Aroma dominieren oft zitrische, würzige und erdige Noten, manchmal mit einem Hauch von Räucherwerk. Viele bekannte Sorten tragen heute Haze-Genetik in sich.

Warum ist Amnesia Haze so bekannt?

Amnesia Haze wurde vor allem in den Niederlanden populär. Die Sorte gewann mehrere Cannabis Cups und entwickelte sich dadurch zu einem der bekanntesten Namen der Haze-Familie. Dazu kommt ihr markantes Aroma aus Zitrus, Erde und Gewürzen, das sie für viele zum Inbegriff einer klassischen Haze macht.

Quellen

[1] Whiting, P. F. et al. Cannabinoids for medical use: A systematic review and meta-analysis. JAMA – J. Am. Med. Assoc. 313, 2456–2473 (2015).
[2] Abrams, Donald I. „The therapeutic effects of Cannabis and cannabinoids: An update from the National Academies of Sciences, Engineering and Medicine report.“ European journal of internal medicine 49 (2018): 7-11.
[3] Lorenzetti, Berenice B., et al. „Myrcene mimics the peripheral analgesic activity of lemongrass tea.“ Journal of ethnopharmacology 34.1 (1991): 43-48.
[4] Do Vale, T. Gurgel, et al. „Central effects of citral, myrcene and limonene, constituents of essential oil chemotypes from Lippia alba (Mill.) NE Brown.“ Phytomedicine 9.8 (2002): 709-714.
[5] Basile, Aulus Conrado, et al. „Anti-inflammatory activity of oleoresin from Brazilian Copaifera.“ Journal of Ethnopharmacology 22.1 (1988): 101-109.
[6] Komori, T et al. “Effects of citrus fragrance on immune function and depressive states.” Neuroimmunomodulation vol. 2,3 (1995): 174-80.
[7] Schwabe, A. L., & McGlaughlin, M. E. (2019). Genetic tools weed out misconceptions of strain reliability in Cannabis sativa: Implications for a budding industry. Journal of Cannabis Research, 1(1),