Eine Cannabisblüte mit der Aufschrift „Lime Kush 2.0“ liegt auf einem orangefarbenen Hintergrund, in der linken unteren Ecke steht das Wort „ZOIKS“.

Fakten: Lime Kush 2.0

Genetik: Indica-dominant, Hybrid

Eltern: Limelight × Britney’s Frozen Lemons

THC: 19–36 %

CBD: ≤ 1 %

Terpene: Terpinolen (43 %), Myrcen (11 %), Ocimen (11 %), Sonstige (35%)

Bei Lime Kush 2.0 handelt es sich um eine indica-dominante Hybridsorte, die aus der Kreuzung zweier bekannter Strains hervorgegangen ist: Limelight (Ultra Sour × Lemon Margy) und Britney’s Frozen Lemons. Mit einem THC-Gehalt von bis zu 36% gehört sie zu den besonders potenten Cannabissorten. Der CBD-Gehalt fällt dagegen mit weniger als einem Prozent vergleichsweise gering aus. Optisch fallen die Blüten durch ihr helles Grün und die leuchtend orangen Pistillen auf. Sie wachsen mittelgroß bis groß, dicht und sind mit einer mittleren bis hohen Trichomschicht überzogen.

Qualität

Der Anbau erfolgt nach den Vorgaben der Good Agricultural and Collection Practice (GACP). Anschließend wird das Cannabis unter den strengen Anforderungen der EU-Good Manufacturing Practice (EU-GMP) weiterverarbeitet – denselben Qualitätsstandards, die auch für die Herstellung von Arzneimitteln gelten. ZOIKS kontrolliert regelmäßig, ob die Produzenten diese Vorgaben konsequent einhalten.

Aroma: Wie riecht und schmeckt Lime Kush 2.0?

Lime Kush 2.0 bringt ein vielschichtiges Aromaprofil mit, das eine frische, holzig-waldige Grundnote mit süßlich-zitrischen Akzenten verbindet. Getragen wird es vom dominanten Terpinolen, das an Kiefer, Rosmarin und Kümmel erinnert, dabei aber auch frisch und leicht süßlich wirkt. Dazu steuert Cis-Ocimen zitrus-limettige Nuancen bei, während β-Myrcen die Sorte mit erdigen, würzigen Facetten und einem leichten Diesel-Unterton abrundet. So mischen sich beim ersten Eindruck oft frisch-waldige Aromen mit süßer Zitrone, Limette und einer leicht sauren Note.

Auch geschmacklich zeigt sich die Sorte facettenreich. Die süßlich-zitrischen Elemente stehen meist im Vordergrund, getragen von einer holzig-würzigen Basis, während erdige Noten mit dezentem Diesel-Charakter für Tiefe sorgen. Dadurch entsteht ein ausgewogenes Zusammenspiel aus Frische, süßer Zitrus-Limette und natürlicher Waldaromatik.

Geprägt wird dieses Profil vor allem durch die enthaltenen Terpene. Zu den dominierenden Verbindungen zählen:

Die Kombination dieser Terpene verleiht Lime Kush 2.0 ein charakteristisches Aroma, das holzig-waldige Frische mit süßlich-zitrischen und würzig-erdigen Elementen verbindet.

Lime Kush 2.0: Mögliche Wirkung

Die mögliche Wirkung von Lime Kush 2.0 wird häufig mit dem hohen THC-Gehalt der Sorte in Verbindung gebracht. Mit THC-Konzentrationen von bis zu 36 Prozent zählt sie zu den potenteren Cannabis-Strains. THC (Tetrahydrocannabinol) ist das bekannteste Cannabinoid der Cannabispflanze und wird wissenschaftlich unter anderem im Zusammenhang mit schmerzlindernden, appetitanregenden, übelkeitshemmenden und schlaffördernden Eigenschaften untersucht.[1,2]

Neben den Cannabinoiden könnte auch das Terpenprofil Einfluss auf das subjektive Erleben der Sorte haben. Die drei dominierenden Terpene von Lime Kush 2.0 werden in der Forschung unter anderem mit folgenden Eigenschaften in Verbindung gebracht:

Wie Lime Kush 2.0 tatsächlich wahrgenommen wird, kann jedoch von Person zu Person unterschiedlich sein. Faktoren wie die Dosierung, die Konsumform, die individuelle Toleranz sowie die jeweilige körperliche und psychische Verfassung können die Wirkung maßgeblich beeinflussen.

FAQ

Alle Antworten auf die wichtigsten Fragen

Ist Lime Kush 2.0 Indica oder Sativa?

Lime Kush 2.0 ist eine indica-dominante Hybridsorte – also eine Kreuzung mit überwiegendem Indica-Anteil.

Welche Wirkung hat die Cannabissorte Lime Kush 2.0?

Lime Kush 2.0 ist eine indica-dominante, sehr potente Sorte, deren Haupt-Terpene Terpinolen, Myrcen und Ocimen unter anderem mit beruhigenden, muskelentspannenden und angstlösenden Effekten in Verbindung gebracht werden.[3,11,12] Wie die Sorte tatsächlich wirkt, ist jedoch individuell verschieden und hängt von Faktoren wie Dosierung, Konsumform und persönlicher Verfassung ab.

Quellen

[1] Whiting, P. F. et al. Cannabinoids for medical use: A systematic review and meta-analysis. JAMA – J. Am. Med. Assoc. 313, 2456–2473 (2015).
[2] Abrams, Donald I. „The therapeutic effects of Cannabis and cannabinoids: An update from the National Academies of Sciences, Engineering and Medicine report.“ European journal of internal medicine 49 (2018): 7-11.
[3] Ito, Ken, and Michiho Ito. „The sedative effect of inhaled terpinolene in mice and its structure–activity relationships.“ Journal of Natural Medicines 67 (2013): 833-837.
[4] Seifi Nahavandi, Bahareh, et al. „Effects of terpinolene and physical activity on memory and learning in a model of Alzheimer’s disease among rats.“ Qom University of Medical Sciences Journal 14.10 (2020): 25-33.
[5] Grassmann, J., et al. „The monoterpene terpinolene from the oil of Pinus mugo L. in concert with α-tocopherol and β-carotene effectively prevents oxidation of LDL.“ Phytomedicine 12.6-7 (2005): 416-423.
[6] Davis, Thomas Seth, et al. „Engelmann spruce chemotypes in Colorado and their effects on symbiotic fungi associated with the North American spruce beetle.“ Journal of Chemical Ecology 44 (2018): 601-610.
[7] Pinto, Â. V., et al. „Potentiation of antifungal activity of terbinafine by dihydrojasmone and terpinolene against dermatophytes.“ Letters in Applied Microbiology 72.3 (2021): 292-298.
[8] Menezes, Isis Oliveira, et al. „Biological properties of terpinolene evidenced by in silico, in vitro and in vivo studies: A systematic review.“ Phytomedicine 93 (2021): 153768.